3 Tipps zum Equal Pay Day

Am 18. März ist Equal Pay Day! Alle Jahre wieder macht der internationale Aktionstag für Entgeldgleichheit von Männern und Frauen auf das Genderpaygap aufmerksam, also auf die Tatsache, dass Frauen für die gleiche Arbeit etwa ein Fünftel weniger Geld bekommen. Bisher leider ohne großen Erfolg.  Frau und Beruf e.V. will dazu beitragen, dass das anders wird. Hier sind unsere 3 Tipps, was wir in der beruflichen Orientierung, der Jobsuche und in Mitarbeitergesprächen tun können, um selbst für einen gerechten Lohn zu sorgen.

  1. Vorbereiten:

Bereiten Sie berufliche Entscheidungen und Verträge gut vor! In Ihrer Jobrecherche sollten Sie auch danach fragen, wer wo für welche Arbeit wie bezahlt wird. Für eine erste Orientierung empfehlen sich Gehaltsrechner und Online-Gehaltstabellen, die Tabellen von Berufsverbänden oder die Schätzungen, die z.B. xing zu vielen Stellenanzeigen anstellt. Manche Tabellen unterscheiden zwischen Geschlechtern. Wählen Sie das bessere Gehalt als Anhaltspunkt für sich. Wenn Ihr Job „nach Tarif“ bezahlt wird, erkundigen Sie sich nach den Kriterien der Entgeldgruppen und bereiten Sie Argumente für eine hohe Eingruppierung vor.

  1. Vernetzen:

Um die ermittelten Zahlen besser verstehen und einordnen zu können, brauchen Sie Kontextinformationen aus ihrem professionellen Netzwerk. Egal, ob Sie sich an die Mitglieder aus Ihrem Berufsverband, einem Fachforum oder ihrem (Ex-)Kollegen-Stammtisch wenden: Finden Sie heraus, wie sich die manchmal großen Spannbreiten erklären. Worauf kommt es an? Welche Kompetenzen sind gesucht und werden entsprechend honoriert? Auch wenn Sie nicht direkt fragen mögen: „Was verdienen Sie in diesem Job?“, so können Sie Insidern durchaus die Frage stellen: „Welches Gehalt ist Ihrer Meinung nach für diesen Job angemessen?“. Oder auch: „Denken Sie, dass ein Gehalt in Höhe von … für diesen Job angemessen ist?“. Ein gutes Netzwerk ist Gold wert – pflegen Sie es!

  1. Verhandeln:

Gelegentlich wird man schon in der Stellenanzeige nach den Gehaltsvorstellungen gefragt. Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie Ihre Chancen durch ein „günstiges Angebot“ verbessern. Beweisen Sie vielmehr Professionalität, indem Sie realistisch spiegeln, was für die geforderte Leistung auf dem Markt bezahlt wird. Halten Sie sich Verhandlungsspielräume offen, indem Sie eine Spanne angeben von einem Mindestgehalt und einem realistischen Höchstgehalt und schreiben Sie dazu, wovon Sie die Höhe abhängig machen würden – etwa von der Arbeitszeit, Arbeitsort oder dem Aufgabenkatalog. Übernehmen Sie Verantwortung für sich und Ihren zukünftigen Job, indem Sie realistisch sagen, was Sie brauchen, um Ihre Arbeit gut zu machen.

Falls Sie Fragen haben, Ihre Strategie besprechen wollen oder sich Rückenstärkung durch ein Erfolgsteam wünschen – Frau und Beruf e.V. steht Ihnen mit seinem Einzel- und Gruppenberatungsangeboten zur Seite!

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